Die Notwendigkeit, das Branchenparadigma in Bezug auf Komfort zu ändern
Um Endnutzern ein neues Testprotokoll zur Verfügung zu stellen
66 % sind der Meinung, dass ihre Schutzausrüstung nicht so bequem ist, wie sie sein könnte¹
Quelle: Marktstudie der Marke Lippincott zum nordamerikanischen Markt, 1. September 2020
Die Kosten des Unbehagens
Unbehagen und eingeschränkte Bewegungsfreiheit können dazu führen, dass Träger ihre Schutzausrüstung zu früh anpassen oder ablegen, wodurch sie ungeschützt bleiben. Ermüdung und Überlastung beeinträchtigen die Konzentration, verlangsamen die Reaktionsfähigkeit und erhöhen das Verletzungsrisiko.
Auf der Grundlage von Tragetests und Rückmeldungen von Endnutzern Arclin mit Hohenstein ein neues Prüfprotokoll eingeführt, um die Bewertung von Komfort und Bewegungsfreiheit zu standardisieren und so sicherzustellen, dass Schutzausrüstung die Sicherheit, Ausdauer und Einsatzwirksamkeit verbessert.
Echte Körperbewegungen zur Entwicklung von drei neuen Testmethoden
Indem wir uns auf Szenarien und Bewegungsabläufe konzentrierten, die von Strafverfolgungs- und Militärbehörden identifiziert wurden, entwickelten wir Tests auf der Grundlage anatomischer Prinzipien, die Bewegungseinschränkungen und Ursachen für Beschwerden besser erfassen.
Biegeprüfung an der unteren Rippenpartie
Druckversuch bei doppelter Krümmung
Kantendruckprüfung
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Innovative Tests zur Ermittlung der Leistung unter realen Bedingungen
Diese neuen Mobilitäts- und Komfortstandards setzen neue Maßstäbe bei der Bewertung von Schutzwesten und bieten Materialien und Designs, die maximale Beweglichkeit und lang anhaltenden Tragekomfort gewährleisten, ohne dabei Abstriche bei der ballistischen Leistung zu machen.
LCB – Test zur Biegung der unteren Rippen
Bestimmt die Kraft, die erforderlich ist, um eine weiche ballistische Schutzplatte oder einen weichen ballistischen Einsatz für Körperpanzerung zu verformen.
Dieser Test misst, wie gut sich die Schutzausrüstung den natürlichen Körperbewegungen anpasst. Durch die Simulation von Rumpfbeugungen stellt dieser Test sicher, dass die Schutzausrüstung die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt, sodass die Träger auch in Stresssituationen ihre Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit bewahren können.
DCC – Druckversuch bei doppelter Krümmung
Bestimmt die Kraft, die erforderlich ist, um eine ballistische Platte zu verformen.
Dieser Test bewertet, wie gut sich die Materialien an komplexe Körperkonturen anpassen, und stellt sicher, dass die Schutzausrüstung sicher sitzt und bequem ist, ohne die Atmung oder die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Er unterstützt die Weiterentwicklung von Designs für optimale Passform und Flexibilität.
EP – Randdruckprüfung
Bestimmt die Kraft, die erforderlich ist, um ein Prüfstück einer ballistischen Platte an der Kante zu verformen.
Dieser Test ermittelt Druckstellen, die Beschwerden verursachen und die Bewegungsfreiheit einschränken, und trägt so dazu bei, Schmerzen bei längerem Tragen zu vermeiden.
Entscheidende Faktoren bei der Auswahl von Schutzausrüstung
Diese neuen Testverfahren liefern messbare Daten zu Komfort und Bewegungsfreiheit und bieten Käufern von weichen Schutzwesten wichtige Erkenntnisse, die fundiertere Entscheidungen ermöglichen. Da nun konkrete Zahlen vorliegen, lassen sich Sicherheit, Bewegungsfreiheit und langfristige Tragbarkeit objektiv bewerten, was dazu beiträgt, Schutzwesten zu gewährleisten, die wirklich schützen, ohne dabei den Komfort zu beeinträchtigen.
Einbindung der Wertschöpfungskette im Dienste der Endnutzer
Die Einbindung dieser Tests in die Beschaffung und die frühzeitige Bewertung kann Materialinnovationen vorantreiben und die Entwicklung flexibler, hochfester Fasern fördern, die den Schutz, die Bewegungsfreiheit und den langfristigen Tragekomfort verbessern können.
Entwicklung flexiblerer, innovativer Fasern und Strukturen mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften
Um die Materialkombination so zu optimieren, dass Schmerzen und Bewegungseinschränkungen minimiert werden und gleichzeitig die geforderte ballistische Leistung gewährleistet ist
Die Festlegung einer Prüfmethode zur Bewertung von Komfort und Mobilität in Ausschreibungen und in der frühen Phase des Auswahlverfahrens